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Osterfestival Package

04.04.2014 - 20.04.2014

  • 1 Nacht / Frühstück
  • Eintrittskarte zur gewünschten Veranstaltung
  • Optionale Leistung:
  • Innsbruck Card
  • inkl. einer "Per Pedes" Führung durch die mittelalterliche Altstadt von Innsbruck
  • Freie Fahrt mit dem Sightseer-Bus
  • Eintritte in alle 18 Museen und Sehenswürdigkeiten
  • Freie Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln usw.

Verlängerungsnächte gerne möglich

 

ab € 59,- p.P.

Unverbindliche Anfrage

Bitte geben Sie uns die gewünschte Veranstaltung und Kategorie bekannt.

 

Programm:
Freitag 04.04.2014, 20.15 UHR HALL, SALZLAGER
tanz CADENZA (2013)
Aki Takase – Klavier, Yui Kawaguchi – Tanz
Cadenza nennt sich das neue Stück der zwei japanischen Künstlerinnen – der Jazzgröße Aki Takase und der unglaublich vitalen Tänzerin und Choreographin Yui Kawaguchi. Ein dynamisches Wechselspiel von Choreographie, Komposition und Improvisation. Ein Experimentieren mit dem urbanen Lebensraum, Die Stadt im Klavier, Zwiegespräch zwischen Ordnung und Freiheit. Österreichische Erstaufführung.

Samstag 05.04.2014, 20.15 UHR HALL, SALZLAGER
DHRUPAD – KLASSISCHE INDISCHE MUSIK
Ritwik Sanyal, Ribhu Sanyal, Tapash Kumar Das, Jayandra Soni, Luitgard Soni-Scharfetter Ritwik Sanyal (Schüler Fariduddin Dagars - Nachkomme einer der wichtigsten Dhrupad-Familien und viele Male selber zu Gast in Hall gewesen) ist einer der großen Meister des Dhrupad. Die hohe Kunst des klassischen indischen Gesangs wurde ab dem 12. Jahrhundert sowohl als Tempelmusik (Lobpreis auf den göttlichen Krishna) als auch an muslimischen und hinduistischen Fürstenhöfen praktiziert.

Sonntag 06.04.2014, 20.15 UHR HALL, SALZLAGER
GALINA USTVOLSKAYA
Patricia Kopatchinskaja – Violine, Markus Hinterhäuser – Klavier
Einer der in ihrer Musik eigenwilligsten Komponistinnen des 20. Jahrhunderts, Galina Ustvolskaya (†2006), widmen sich zwei gleichsam einzigartige Interpreten. Die russische Komponistin war kurze Zeit Schülerin Dimitri Schostakowitschs. Er meinte bald, dass er mehr von ihr lernen könne, und dass ihre Musik weltweite Anerkennung finden werde bei allen, denen Wahrhaftigkeit in der Musik wichtig ist.

Montag 07.04.2014, 09.00 UHR INNSBRUCK, LITERATURHAUS AM INN
MONTAGSFRÜHSTÜCK. WIDER DIE ÜBERFLÜSSIGKEIT
Ilija Trojanow im Gespräch mit Josef Nussbaumer, Moderation: Ekkehard Hey-Ehrl
Der überflüssige Mensch, ein Essay von Ilija Trojanow, geht der Frage der Würde des Menschen im Spätkapitalismus nach. Wer nichts produziert und nichts konsumiert, ist überflüssig – so die mörderische Logik. Es diskutiert Ilija Trojanow mit Josef Nussbaumer, Professor am Innsbrucker Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte. Moderation: Ekkehard Hey-
Ehrl. In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus am Inn und der Abteilung für Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Innsbruck.

Dienstag 08.04.2014, 20.15 UHR HALL, SALZLAGER
HONEGGER, SCHÖNBERG, SCHOSTAKOWITSCH
Oswald Sallaberger – Violine, Michael Schöch – Klavier
Von den Anfängen Honeggers – seiner Violin Sonata in cis, H 17 – über Bachs Ciaccona aus der Partita II, BWV 1004 – die er im Gedenken an seine erste Frau Maria Barbara Bach († 1720) geschrieben haben soll – bis hin zu Schostakowitschs Sonate für Viola und Klavier op. 147 – die er schwer krank, drei Monate vor seinem Tod begann – führt das emotional dichte Programm.

Donnerstag 10.04.2014, 20.15 UHR HALL, SALZLAGER
SCHNEBEL, BRAHMS, SCHÖNBERG
Quatuor Diotima
Dieter Schnebel ist einer der großen Komponisten der Gegenwart, oftmaliger Gast des Osterfestival Tirol. Sein 1. Streichquartett (2006) ist szenische Musik mit einer genauen Choreographie, in der Klang als Bewegung im Saal entsteht. Die Musiker spielen mit dem physischen und psychischen Raum, teils auf Drehhockern, um die Hörer herum und auf der Bühne.

Freitag 11.04.2014, 20.15 UHR HALL, SALZLAGER
J.S. BACH, BARTÓK
Sergey Malov – Violoncello da Spalla, Violine
Dass der junge Geiger Sergey Malov mit dem Violoncello da Spalla experimentiert, hängt damit zusammen, dass dieses Instrument zu Bachs Zeiten sehr beliebt war. Malov führt mit Bartóks Sonate für Violine Solo (1944, von Yehudi Menuhin in Auftrag gegeben) an das Ende des großen Musikers. In seiner einzigen Sonate für Solovioline bezieht er sich auf den großen deutschen Meister.

Samstag 12.04.2014, 20.15 UHR INNSBRUCK, DOGANA
tanz ENFANT (2011)
Cie Musée de la Danse, Choreographie: Boris Charmatz
In enfant widmet sich der französische Starchoreograph mit beeindruckenden Bildern dem Erwachsenwerden. Seine Tanzstücke zählen in ihrer Intensität zu den wichtigsten Arbeiten der Gegenwart. Maschinen, Kräne, neun Erwachsene und zehn Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren befinden sich im spielerischen Miteinander, mal aktiv, mal passiv auf der Bühne – Marionetten gleich.

Sonntag 13.04.2014, 20.15 UHR WATTENS, MARIENKIRCHE
C.P.E. BACH LUKASPASSION H 788
Il Fondamento, Ltg: Paul Dombrecht
Im 300. Geburtsjahr von Carl Philipp Emanuel Bach – einem der wichtigen Väter der Klassik und Sohn J.S. Bachs – führt Paul Dombrecht nach 230 Jahren wieder dessen 1775 für Hamburg komponierte Lukaspassion auf. C.P.E. Bach werden 21 Passionen zugeschrieben, die er zum Großteil nicht neu komponiert, sondern Werke von anderen Komponisten – darunter auch seines Vaters – arrangiert hat.

Mittwoch 16.04.2014, 20.15 UHR HALL, SALZLAGER
SCHNEBEL, SCHUBERT, HAAS
Kairos Quartett
In seinem 3. Streichquartett In iij. Noct. experimentiert der österreichische Komponist Georg Friedrich Haas mit den Möglichkeiten des Musizierens im Dunkeln. Sein zweites Streichquartett Erinnern – Wiederholen – Durcharbeiten schrieb Dieter Schnebel 2006/7 nach einem Aufsatz von Sigmund Freud. Neben diesen zwei zeitgenössischen Werken findet sich Franz Schuberts Quartettsatz c-Moll von 1820.

Donnerstag 17.04.2014, 20.15 UHR INNSBRUCK, DOGANA
tanz ÉLÉGIE (2013)
Ballet National de Marseille, Choreographie: Olivier Dubois
Olivier Dubois gilt spätestens seit seiner Revolutions-Trilogie als der neue Wilde in der französischen Tanzszene. Élégie – sein aktuellstes Werk vom Ballet National de Marseille in Auftrag gegeben – führt in eine Welt tiefer Emotionen und visueller Illusionen, in einen Dialog mit dem Jenseits und aller geschöpflichen Endlichkeit (angeregt von Rilkes Duineser Elegien).


Freitag 18.04.2014, 20.15 UHR HALL, SALZLAGER
SALOMONE ROSSI PSALMEN
Profeti della Quinta, Ltg: Elam Rotem
Salomone Rossi, aus einer italienisch jüdischen Familie stammend, diente in Mantua am Hofe der Gonzaga und verfasste in dieser Zeit vier Bücher mit Instrumental- und neun mit weltlicher Musik. Die hebräischen Psalmvertonungen des Mantovano Hebreo stehen im Zentrum des diesjährigen Karfreitagskonzerts. Ansinnen Rossis war es, die religiöse jüdische Musik zu revolutionieren.

Samstag 19.04.2014, 19.30 UHR INNSBRUCK, SAAL TIROL
G.F. HÄNDEL LA RESURREZIONE
Lautten Compagney, Capella Angelica, Ltg: Wolfgang Katschner
Georg Friedrich Händel schrieb sein Oratorium La Resurrezione di Nostro Signor Gesu Cristo mit 23 Jahren in Rom, wo es am Ostersonntag 1708 uraufgeführt wurde. Wie bei anderen großen Werken war auch hier durch das Opernähnliche kirchlicher Argwohn vorprogrammiert. Papst Clemens XI hatte seit 1702 alles Unterhaltende – also auch die Aufführung von Opern – verboten, um die allgemeine Moral zu heben.

Sonntag 20.04.2014, 20.15 UHR INNSBRUCK, DOGANA
tanz WHAT THE BODY DOES NOT REMEMBER (1987/2013)
Cie Ultima Vez, Choreographie: Wim Vandekeybus
Das überwältigende Debüt von Wim Vandekeybus und seiner Compagnie Ultima Vez überraschte die Tanzwelt 1987. In What the Body Does Not Remember werden die Tänzer spielerisch gezwungen sofort zu reagieren, hellwach zu sein, der Konfrontation nicht auszuweichen. Sie werden an die Grenzen des Möglichen gebracht. Scheinbare Szenen des alltäglichen Lebens: vital, witzig und rasant umgesetzt.

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